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Übergang zur 5. Klasse

Die weiterführende Schule nach der 4. Klasse ist frei anwählbar. Für überangewählte Schulen gelten verschiedene Kriterien zur Aufnahme: Neben der Erstwahl wird die Bewertung der Leistungen in den Fächern Deutsch und Mathematik herangezogen. Alle Schülerinnen und Schüler der Grundschule bekommen zum Halbjahr der 4. Klasse ein Zeugnis, aus dem hervorgeht, ob die Leistungen in Deutsch und Mathematik oberhalb des Regelstandards liegen.

Was bedeutet „über Regelstandard“?

Grundlage sind die vier Kompetenzbereiche in den Fächern Deutsch und Mathematik. Die Kompetenzen wurden von einem Fachgremium im Auftrag der Kultusministerkonferenz der Länder (KMK) erarbeitet. Die KMK hat sie im Oktober 2004 beschlossen. Sie sind verbindlich und gelten für jedes Bundesland, was eine Vergleichbarkeit der Leistungen ermöglichen soll.

In Deutsch sind im Bremer Bildungsplan (Rahmenlehrplan) folgende Kompetenzbereiche ausgewiesen:

  • Sprechen und Zuhören
  • Lesen und mit Texten und Medien umgehen
  • Schreiben, Texte verfassen, Rechtschreiben
  • Sprache und Sprachgebrauch untersuchen

Kompetenzbereiche in Mathematik:

  • Form und Veränderung
  • Zahlen und Operationen
  • Größen und Messen
  • Daten und Zufall

Die Kompetenzbereiche enthalten eine detaillierte Zusammenstellung von Fähigkeiten und Fertigkeiten, die dem jeweiligen Kompetenzbereich zugeordnet sind.
Die Lehrkräfte dokumentieren über die Schuljahre hinweg die erbrachten Leistungen.
Um dies transparent zu dokumentieren, sind die Lernentwicklungsberichte in den Fächern Deutsch und Mathematik als Kompetenzraster gestaltet.

Weitere Informationen zu dem Übergang von den Grundschulen in die Gymnasien und Oberschulen finden Sie auf der Webseite der Senatorin für Kinder und Bildung

Hier finden sie die Power Point vom Informationsabend (pptx, 1.5 MB)