Die Schule an der Philipp-Reis-Straße ist mit dem Logo zweier Kraniche gekennzeichnet. Eine Bronzeplastik, im Jahr 1968 von Alice Peters erschaffen, steht auf einem Rasenstück in der Mitte des Schulhofes vor dem blauen Pavillon.
Der Name "Vogel des Glücks" stammt vermutlich aus den nordischen Regionen, wohin er mit dem Frühling aus dem Süden zurückkehrt.
Jedes Jahr im Oktober und März ziehen die Kraniche auch über Deutschland. Man erkennt sie vor allem an der keilförmigen Flugformation und dem typischen Cranuh, nach dem der Kranich wohl auch seinen Namen hat.
Der Vogel mit dem schiefergrauen Gefieder ist am Kopf sehr auffällig gezeichnet:
Der Hinterkopf ist schwarz, er hat einen roten Scheitel und einen weißen Streifen am Auge. Der Kranich mit seiner Größe von bis zu 1,2 m und einer Flügelspannweite von bis zu 2 m ist heute allerdings in seinen europäischen Brutrevieren bedroht.
Er nistet in ruhigen, sumpfigen Gebieten, die bei uns immer seltener werden.
Als Fabeltier ist der vorsichtige Kranich als Vogel der Wachsamkeit bekannt: Wenn er auf einem Bein stehend schläft, hält er im anderen Fuß ein kleines Steinchen. Wenn das Steinchen auf den Boden fällt, ist der Vogel mit dem leichten Schlaf sofort wieder hellwach und aufmerksam.
Er ist aber auch ein ein Wetterprophet und ein Überbringer froher Botschaften, von Geburten und Hochzeiten. In anderen Ländern, wie zum Beispiel China, ist der Kranich ein Symbol für Weisheit. In Japan steht der Kranich für Gesundheit und langes Leben. Daher ist es auch heute noch Brauch, zu besonderen Anlässen aus Papier gefaltete Kraniche zu überreichen.
Begleitet von unseren Kranichen starten unsere Grundschulkinder mit dem Symbol für Glück, Weisheit und Erfolg ins schulische Leben.
Die Kraniche auf unserem Schulhof.